Zyklen

Das bisher vorliegende hydrographische Werk umfaßt weit über 1000 Einzelbilder, die in verschiedenen Zyklen zusammengefaßt sind. Weitere Zyklen sind in Arbeit.

CAPRICCI
Die ersten entstandenen Hydrographien zeigen die vielfältigen Möglichkeiten dieser Technik mit verblüffenden Ergebnissen. Die Ursprünglichkeit der ersten hydrographischen Bilder, bei deren Entstehung der Zufall eine große Rolle gespielt hat, spiegelt sich wieder in Landschaften, figurativen Kompositionen und Texturen.

DIE ODYSSEE
Als logische Weiterentwicklung ist die Vielzahl von Einzelbildern in der ODYSSEE als multimedialer Bilderepos angelegt. In dreizehn Kapiteln wird die Irrfahrt des Odysseus als Metapher der menschlichen Existenz im Wechsel von Tag und Nacht nacherzählt.

CYCLUS CEREALIS
Die römische Göttin Ceres, Göttin der Fruchtbarkeit und des Ackerbaus, war Namensgeber für den CYCLUS CEREALIS. Die Bilder führen zurück zu den Anfängen der Schöpfungsgeschichte, als die Evolution erst im Entstehen begriffen und fortwährenden Metamorphosen unterworfen war. Der CYCLUS CEREALIS zeigt die Welt in ihrem Urzustand, in denen der menschliche Geist als Teil des göttlichen Plans seine archaischen Spuren hinterläßt.

BILDER EINER AUSSTELLUNG
Zugrundeliegend ist die phantastische Komposition Modest Mussorgskys, die wiederum von den Bildern des Malers Viktor Hartmann inspiriert war. Ausgehend von einem gattungsübergreifenden, synästhetischen Ansatz war die Rückführung Mussorgskys bizarrer Tonbilder in ein visuelles Klangereignis eine große Herausforderung. Mussorgskys musikalischem Motiv der „Promenade“ folgend durchschreitet der Betrachter eine abgründige Welt voll Tragik und Komik, zwischen Lebensfreude und Todessymbolik.